Die Hyperthermie kann in drei Bereiche unterschieden werden, die aktive (Fieber) und passive Ganzkörper-Hyperthermie sowie die lokalen Hyperthermien.
Ganzkörper-Hyperthermie:
Bei der Ganzkörper-Hyperthermie wird der gesamte Körper auf
Temperaturen von 39 bis 40 °C (moderate Form) oder 41,5 bis 42,5 °C (extreme
Form) erhitzt. Die moderate Langzeit-Ganzkörper-Hyperthermie lässt in
Kombination mit Chemotherapeutika und Immuntherapie einen größeren
therapeutischen Effekt erwarten.
Lokale Hyperthermie:
Die lokale Hyperthermie
kann durch externe, intraluminale (=Hohlorgan, wie z.B. Harnblase) oder
interstitielle (= im Organgewebe) Methoden erreicht werden. Die externe
Anwendung von Wärme wird für die Oberflächenhyperthermie und Tiefenhyperthermie
benutzt. Regionale Hyperthermie: Z.B. mit kapazitiv gekoppelten Elektroden oder
radiativen Hochfrequenzmethoden können Teilkörper-Hyperthermien erzielt werden.